In der Privathaftpflichtversicherung der ARAG werden mehrere während der Vertragslaufzeit eintretende Versicherungsfälle unter bestimmten Voraussetzungen zu einem einzigen Versicherungsfall zusammengefasst. Wann ein solcher Serienschaden vorliegt und welche Ursachen dafür entscheidend sind, erfahren Sie hier.
Mehrere während der Wirksamkeit der Versicherung eintretende Versicherungsfälle (Serienschaden) gelten als ein Versicherungsfall, der im Zeitpunkt des ersten dieser Versicherungsfälle eingetreten ist, wenn diese
- auf derselben Ursache,
- auf gleichen Ursachen mit innerem, insbesondere sachlichem und zeitlichem Zusammenhang
oder
- auf der Lieferung von Waren mit gleichen Mängeln
beruhen.
Was bedeutet das konkret?
Wenn im Laufe der Versicherung mehrere Schäden auftreten, die auf einer gemeinsamen oder gleichartigen Ursache beruhen, behandelt die ARAG diese nicht als einzelne, sondern als einen zusammenhängenden Versicherungsfall. Als Zeitpunkt gilt dann der erste dieser Fälle.
Häufige Fragen
Was ist ein Serienschaden in der Privathaftpflichtversicherung der ARAG?
Ein Serienschaden liegt vor, wenn mehrere während der Wirksamkeit der Versicherung eintretende Versicherungsfälle gemeinsam als ein Versicherungsfall gelten.
Zu welchem Zeitpunkt gilt ein Serienschaden als eingetreten?
Der Serienschaden gilt als ein Versicherungsfall, der im Zeitpunkt des ersten dieser Versicherungsfälle eingetreten ist.
Welche Ursachen führen zu einem Serienschaden?
Ein Serienschaden liegt vor, wenn die Versicherungsfälle auf derselben Ursache, auf gleichen Ursachen mit innerem, insbesondere sachlichem und zeitlichem Zusammenhang oder auf der Lieferung von Waren mit gleichen Mängeln beruhen.
Werden mehrere Schäden getrennt oder gemeinsam behandelt?
Beruhen mehrere Versicherungsfälle auf den genannten Ursachen, gelten sie als ein einziger Versicherungsfall.
Inhalte aus: Dokumentversion: 2021.11